3D Laserscanning
| Beim 3D-Laserscanning wird die Oberfläche von Körpern digital erfasst. Der 3D Laserscanner ermöglicht dies durch eine rasterartige (Zeilen und Spalten) Abtastung des zu messenden Gegenstandes per Laserstrahl. Über ein komplexes optisches System wird der Abstand und Winkel eines jeden einzelnen Reflektionspunktes zum Gerätestandort (Position des Scanners) bestimmt. Dabei ensteht eine rießige Menge an Messpunkten - der sogenannten Punktewolke. | ![]() |
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Zur visuellen Darstellung der Messwerte wird aus diesen Koordinaten sehr oft eine geschlossene Oberfläche aus einzelnen Dreiecken konstruiert. Dieses Verfahren nennt man auch Vermaschung (Meshing). Die bekannteste mathematische Methode zur Dreiecksvermaschung stammt vom russischen Mathematiker Boris Nikolajewitsch Delone (französische Form Delaunay) und wird "Delaunay Triangulation" genannt. |
| Die Genauigkeit der Messpunkte hängt einerseits von der Lasertechnologie und vor allem vom Abstand der Messpunkte zum Standort des 3D Scanners ab. Je weiter ein zu messender Punkt vom Scanner entfernt ist, desto größer ist die Ungenauigkeit bei der Winkelmessung. Der Einsatz des Laserscanning findet zunehmend in der Architekturvermessung und Denkmalpflege Anwendung. Weitere Anwendungsgebiete sind beispielsweise der Rohrleitungs- und Anlagenbau, die Archäologie, der Denkmalschutz, die Forensik und Unfallforschung. | ![]() |
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